christian wagner biografie

biografie

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Christian Wagner, geboren 1959 in Immenstadt/Allgäu, studierte ab 1981 Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaften und Psychologie in München. Nach drei Ablehnungen an Filmhochschulen entschloß sich Christian Wagner, als Autodidakt Filme zu drehen. Seinen ersten langen Super 8-Film "Der Prophetor" hatte er schon als Gymnasiast realisiert; 1982/84 folgte "Eingeschlossen frei zu sein" - auf 16 mm und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. 1985 gründete er - zusammen mit Nico Hofmann, Jan Schütte, Werner Penzel, Nico Humbert, Donatello u. Fosco Dubini u.a. - die unabhängige Verleihkooperative "Der andere Blick".

Der Durchbruch gelang Christian Wagner mit seinem Kinodebüt "Wallers letzter Gang", bei dem er wieder für Drehbuch, Regie und Produktion verantwortlich zeichnete. "Wallers letzer Gang" erhielt den Bayerischen Filmpreis, den Preis der Deutschen Filmkritik, den Bundesfilmpreis in Silber und wurde für den Europäischen Filmpreis 'Felix' nominiert.
Sein zweiter großer Kinofilm "Transatlantis" wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin als offizieller Deutscher Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. In 7 Ländern gedreht und unter schwierigen Drehbedingungen im Himalaya (Tibet/Nepal) realisiert, wurde der Film bei der Premiere kontrovers diskutiert. Festivaleinladungen weltweit folgten. Christian Wagner drehte darauf als Regisseur den im Rahmen des Episodenfilmprojekts "Die sieben Todsünden" entstandenen 25-minütigen Beitrag "Zita - ein kurzer Film über die Trägheit". Uraufgeführt beim Torino Filmfestival Internazionale, wurde der Film, der als erster Teil für eine geplante Balkan-Trilogie steht, mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Mit "Zehn wahnsinnige Tage" entstand der erste reine Fernsehfilm, bei dem Christian Wagner Regie führte. Bei den Erstaustrahlungen in ARTE/ARD bekam der TV-Film hervorragende Kritiken, zahlreiche Wiederholungen folgten.
Sein außergewöhnlicher zweiter TV-Film "ghettokids" 2002 erhielt nach schwierigen Dreharbeiten mit Laien aus dem Münchener Stadteil Hasenbergl große Aufmerksamkeit bei den Festivals in München, Montreal, Paris und Göteborg. Erstausstrahlung in arte im Oktober 2002 und in der ARD im November 2002.
Neben dem GOLDENEN GONG 2002 wurde "ghettokids" mit dem KARL-BUCHRUCKER-PREIS 2003 ausgezeichnet, für den ADOLF-GRIMME-PREIS 2003 nominiert. International wurde "ghettokids" beim Giffoni-Filmfestival der Filmpreis der Kinobesitzer zugesprochen und beim FICI-Festival 2006, Madrid sowohl mit dem Preis der Internationalen Jury als auch mit dem der Jugendjury ausgezeichnet.

2006 folgte mit "Stille Sehnsucht Warchild" der 2. Teil der BALKAN BLUES TRILOGY. Der Kinospielfilm wurde als deutsch-slowenische Co-Produktion an Originalschauplätzen in Bosnien, Slowenien und Deutschland gedreht. Im Wettbewerb uraufgeführt beim Festival du Film du Monde in Montréal, wurde STILLE SEHNSUCHT-WARCHILD auf über 50 Festivals weltweit gezeigt und u.a. ausgezeichnet mit: Bayerischer Filmpreis 2006 - Spezial Preis der Jury für Christian Wagner, Preis für Bestes Drehbuch beim Montréal World Film Festival 2006,  Publikumspreis Festival Slovenskega Filma 2006 sowie mit Publikumspreis und dem Preis Bester Film (GOLDEN OLIVE TREE) beim Festival del Cinema Europeo Lecce/Italien 2007. Im selben Jahr drehte Christian Wagner die Dokumentation "Die Flucht der Frauen" für die ARD.

 









 

Neben seiner Tätigkeit als Produzent, Regisseur und Autor hält Christian Wagner Workshops für Goethe Institute weltweit, seit 1995 Dozentur für Regie und Schauspiel an der Filmakademie Baden Württemberg, Ludwigsburg.
Mitglied diverser Jurys und Auswahlgremien. Geborenes Mitglied der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE
Christian Wagner lebt in München. Filmproduzent seit 1982.