die ProduktionWährend der Arbeit am Drehbuch fand bereits eine ausführliche
Motivsuche (1984-1986) statt. Die DVD enthält eine Multimedia-Photogalerie
der seit 1989 demontierten Bahnlinie Kempten-Isny.
In insgesamt 38 Drehtagen wurde Wallers letzter Gang 1987 für 1,2 Millionen Mark an Originalschauplätzen im Allgäu auf den Bahnstrecken zwischen Kempten-Isny, Isny-Leutkirch und an der Staudenbahn im Unterallgäu gedreht. Das Produktionsbüro befand sich in Sibrathofen.
Eines der aufwendigsten historischen Sets war der 50er Jahre Kaufladen
der Raschs: mehr als 1.800 Requisiten wurden von der Ausstatterin Myriande
Heller unter Mithilfe der Requisiteurin Cornelia Bessler herangeschafft. Die Uraufführung fand während der Hofer Filmtage an einem Freitag
Nachmittag statt. Festivals weltweit folgten u.a.wurde der Film im Rahmen
der Semaine de la Critique/CANNES 1989 mit einer speziellen Erwähnung
beim Wettbewerb zur Camera D'Or ausgezeichnet, zum Prix European Film,
Paris als Deutscher Beitrag nominiert und im Museum of Modern Art präsentiert.
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